Was ist CanSat?

Seit 2014 findet der deutsche CanSat-Wettbewerb statt, bei dem ein Satellit auf das Format einer Getränkedose reduziert wird.

Die Idee hinter CanSat

Ein CanSat ist ein Minisatellit in der Größe einer handelsüblichen Getränkedose. Trotz dieser geringen Größe enthält er alle wesentlichen Subsysteme eines echten Satelliten:
Energieversorgung Sensorik, Datenverarbeitung und Kommunikation.

Der CanSat wird mithilfe einer Rakete auf eine Höhe von etwa 700 bis 1000 Metern transportiert und anschließend abgeworfen. Während des kontrollierten Abstiegs sammelt er Messdaten und sendet diese zur Bodenstation.

Der CanSat-Wettbewerb

Der CanSat-Wettbewerb wird in Deutschland seit 2014 vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Zusammenarbeit mit der ESA organisiert. Jedes Jahr nehmen 10 ausgewählte Schülerteams aus ganz Deutschland teil.

Ziel ist es, jungen Menschen praxisnah zu zeigen, wie Raumfahrt, Ingenieurwesen und Teamarbeit funktionieren – von der Idee über die Konstruktion und Programmierung bis hin zur Auswertung und Präsentation der Daten.

Ablauf einer Mission

Jede CanSat-Mission besteht aus einer festgelegten Primärmission sowie einer selbst entworfenen Sekundärmission. Die Primärmission verlangt den Luftdruck und die Temperatur während des Fluges zu messen und an eine Bodenstation zu übermitteln. Durch diese Messungen soll dann ein Höhen-und Temperaturprofil erstellt werden und die Fallgeschwindigkeit berechnet werden.

Die Sekundärmission erlaubt den Teams, kreativ zu werden und eigene wissenschaftliche Fragestellungen zu untersuchen. Nach dem Flug werden die gesammelten Daten ausgewertet und präsentiert.